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Was Sie über die »Neue Rodung« wissen sollten ...

Naurod ist der nördlichste Vorort Wiesbadens und liegt in einer Talmulde am Rande des Taunus. Oberhalb des Orts erhebt sich der Kellerskopf mit einem Aussichtsturm und angeschlossenem Restaurant. Von hier hat man einen schönen Blick über das Rhein-Main-Gebiet. Naurod hat etwa 4.500 Einwohner und wurde am 1. Januar 1977 im Rahmen der Hessischen Gebietsreform nach Wiesbaden eingemeindet. Die Endsilbe »-rod« deutet übrigens auf eine Gründung des Ortes im 12. oder 13. Jahrhundert hin. Naurod bedeutet dabei »neue Rodung«. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1346. In dieser Urkunde legte Graf Gerlach von Nassau, der sein Land an seine Söhne übergab, fest, was die Dörfer an ihn zu leisten hatten. Danach heißt es: »Demnach zu Nauerth von den Zinsen vierzehn Pfund Geldes«. In den Jahren 1727 bis 1730 errichtet Johann Jacob Bager die sehenswerte barocke Dorfkirche. Es handelt sich dabei um einen achteckigen Zentralbau, der durch seine ungewöhnliche Form weit über die Grenzen Naurods hinweg bekannt ist.


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